Dipl.-Päd. Roland Jörs - Psychotherapeut (HPG)- zertifizierter Neurofeedback-Therapeut


 
 







Oben: Bildschirmansicht des Therapeuten bei einem sLORETA Training

Unten: Zusammenfassung einer Analyse-Brain-Map-Seite eines
          quantitativen EEGs (qEEG)





Informationen zu NEUROFEEDBACK:
 













Was ist Neurofeedback?

Was ist Bio-/Neurofeedback?
Hören Sie doch ´mal ´rein!
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Neurofeedback ist ein direktes Gehirnwellentraining.
Durch den Trainingsprozess lernt das Gehirn mit größerer Kontrolle
und Stabilität zu funktionieren. Wir beobachten das aktive Gehirn
von Moment zu Moment und geben diese Information zurück 
an die trainierende Person. Wir belohnen dabei das Gehirn für das Verändern seiner eigenen Aktivität in Richtung mehr angemessener Muster über optisches und akustisches Feedback.
 
Dies ist ein allmählicher Prozess. Er gilt für jeden messbaren Aspekt der Gehirnfunktion. Neurofeedback wird auch EEG-Biofeedback genannt, da es auf der elektrischen Gehirnaktivität, dem Elektroenzephalogramm (EEG) beruht.
 
Neurofeedback ist das Training der Selbstregulation. Es ist ein Bio-Feedback-Verfahren, angewendet auf das Gehirn selbst. Die Selbstregulationsfähigkeit ist ein notwendiger Bestandteil einer guten und ausgewogenen Gehirntätigkeit. Das Training der Selbstregulationsfähigkeit bewirkt eine bessere Funktion des zentralen Nervensystems.
Ziel ist es also, die Muster der Fehlregulation zu durchbrechen und das Gehirn in einen besseren Funktionszustand zu bringen.
 
Wofür ist Neurofeedback einsetzbar?
 
Neurofeedback spricht Schwierigkeiten der Gehirn-Regulation an. Diese beinhalten das 
Angst-Depressions-Spektrum, Aufmerksamkeitsdefizite
AD(H)S, Lernstörungen, Verhaltensstörungen, unterschiedliche Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, PMS, emotionale Störungen. Es wird auch erfolgreich bei organischen Gehirnstörungen eingesetzt, wie Krampfstörungen, dem Autismus-Spektrum und zerebralen Lähmungen.
 
Am Beispiel von AD(H)S ist die Einsatzmöglichkeit und effektive Anwendung von Neurofeedback gut nachzuvollziehen:
Auch AD(H)S stellt ein Syndrom mit relativ eingeschränkter Erfolgsaussicht für eine Verhaltenskonditionierung dar. Diesen grundlegenden Aspekt bezüglich AD(H)S müssen wir in Gedanken behalten, wenn wir in diesem Zusammenhang über Diagnose und  Behandlung nachdenken. Wir müssen zuerst die Gründe für die Verhaltenssymptomatik verstehen und uns davor hüten, zu glauben, dass die Symptome das Problem sind. Die Symptome sind Ausdruck einer unzureichenden Selbstregulierungsmöglichkeit (im Gehirn), und es ist gerade diese Selbstregulation, die den Schlüssel für eine effektive Verhaltensänderung beinhaltet.
 
Wie wird trainiert?
 
Wir fixieren Elektroden auf der Kopfhaut, um die Gehirnwellenaktivität aufzuzeichnen. Die Signale werden vom Computer verarbeitet und wir bestimmen Informationen über gewisse Schlüsselfrequenzen/-amplituden der Gehirnwellen. Wir geben die Informationen dieses "Verebbens" und "Fließens" an Aktivität zurück zu der Person, die versucht, ihr Aktivitäts-Niveau zu verändern. Zur Stabilisierung werden bestimmte Gehirnwellen gefördert, andere dagegen vermindert. Wir stellen diese Informationen der Testperson in Form einer Animation auf dem Computerbildschirm zur Verfügung. Die Person kann diese Animation auf wirksame Weise mit ihrem Gehirn "durchspielen". Möglicherweise wird die Gehirnwellenaktivität in Richtung wünschenswerterer, besser regulierter Leistung geformt. Die von uns angezielten Frequenzen/Amplituden sowie die speziellen Lokalisierungen auf der Kopfhaut, an denen die Gehirnwellen abgegriffen werden, sind sowohl symptomspezifisch als auch individuenspezifisch auszuwählen.



 
 
          Beispiel einer Animation


-->publications (bitte obigen link anklicken) in English


ISF steht für infra slow fluctuation, das wissenschaftlich ein Training mit sehr 
niedrigen Frequenzen bezeichnet (< 0.1 Hz). 
Mit dieser Trainingsmethode ist es möglich jenseits von 0.001 Hz im Bereich der Frequenzbänder zu trainieren. Dabei handelt es sich nicht um Frequenzen im herkömmlichen Sinn, sondern vielmehr um Fluktuationen, also minimale Potentialschwankungen im Gehirn.
Die dahinterstehende Theorie hat mit der kortikalen Aktivierung, mit Verschiebungen in der parasymphatischen Reaktion und dem Erreichen eines neuen mentalen Zustands zu tun.
ISF ist nicht nur operantes Konditionieren, sondern auch eine prä-operante Konditionierung. Beim "traditionellen" Neurofeedback werden dem Gehirn Informationen dargeboten, in der Erwartung, dass das Gehirn zwischen Zuständen (allgemein gesprochen: "Belohnung / keine Belohnung") unterscheiden kann und somit die oben beschriebene Selbstregulierung erlernt wird. Dieser Ansatz setzt jedoch voraus, dass das Gehirn bereit ist zu lernen und sich für die Informationen interessiert, d. h., dass das Gehirn die grundsätzliche Fähigkeit besitzt, so auf Stimuli zu reagieren, dass eine Selbstregulation möglich wird. In vielen Fällen ist das Gehirn nicht bereit, geschweige denn daran interessiert, auf einem elementaren Niveau zu lernen. Solche Situationen nennen wir "Stillstand/stuck".

ISF - Training führt das Gehirn zu einer optimalen Selbstregulierung.

ISF - Training ist größtenteils symptombasiert definiert/konzeptioniert:

- Homöostatische Defizite/Instabilitäten
  Migräne, Schwindel, epileptische Anfälle, Stimmungsschwankungen, 
  Asthma, Angst- und Panikattacken, Fibromyalgie, Parasomnien

- Entwicklungsstörungen und Traumata
  Autismus, Asperger, Bindungsstörungen (RAD etc.),Persönlichkeitsstörungen,
  Suchterkrankungen, PTBS

- Erregungs- und Aktivierungsstörungen
  AD(H)S, Depression, Lernstörungen, Tics- und Zwangsstörungen, Angst


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